Stress (engl. für ‚Druck, Anspannung‘; lat. stringere ‚anspannen‘) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Nach dem aktuellen Allostase-Konzept kommt Stress vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Stress kann auch eine evolutive Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden. Somit kann Stress durch Selektionsvorteile einzelner Individuen Adaptation und letztlich Artbildung bewirken. Durch genetische Fixierung von Merkmalen, welche Selektionsvorteile bewirken, können sich bestimmte erbliche Eigenschaften evolutiv durchsetzen. Beispiele solcher Eigenschaften sind Sukkulenz bei Pflanzen in Trockengebieten oder Sichelzellenanämie bei Menschen in Malariagebieten.

Der Begriff Stress wurde erstmals von Cannon (1914, zit. nach Lazarus & Folkman, 1984) in Bezug auf Alarmsituationen verwendet. Basierend auf diesen Arbeiten formulierte Hans Selye (1936, zit. nach Lazarus & Folkman, 1984) Stress als körperlichen Zustand unter Belastung, welcher durch Anspannung und Widerstand gegen äußere Stimuli (Stressoren) gekennzeichnet sei – das generelle Adaptationssyndrom. Hans Selye hatte den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“ zu benennen. Stress bezeichnet in der Werkstoffkunde die Veränderung eines Materials durch äußere Krafteinwirkung: Es folgen Anspannung, Verzerrung und Verbiegung. Mit der kognitiven Wende wurde der Bewertung (Appraisal) und der Stress-Bewältigung (Coping) von psychologischem Stress eine zentrale Rolle zugewiesen (Lazarus und Folkman, 1984). Es gibt bis heute keine Einigung auf eine Definition und eine konzeptionelle Operationalisierung von Stress (Kahn und Byosiere, 1992). Je nach Konzeptualisierung des Begriffs Stress existiert eine Vielzahl von Definitionsversuchen (Väänänen et al., in press).

Das Auftreten von Stress bedarf jedenfalls einer sinnlichen Wahrnehmung des stress-auslösenden Reizes sowie einer nervlichen Weiterleitung eines solchen Reizes an eine reizverarbeitende Region des Körpers. Begleiterscheinung auf biochemischer Ebene ist dabei meist die Ausschüttung von Sekreten aus Drüsen.

Wikipedia

„Ich bin mal wieder gestresst.“
„Stress mich nicht!“
„Nerv mich nicht!“
„Der Stress schlägt mir auf den Magen.“
„Ich möchte es endlich wieder ruhiger haben!“

Finden Sie sich in diesen Redewendungen auch wieder?

„Stress ist ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt.“
So definiert Hans Seyle, der als Vater der Stressforschung gilt, das allseits bekannte Phänomen.

Gut oder schlecht?

Stress

Stress muss nicht immer nur negativ sein. Richtig dosiert kann er auch als Herausforderung angesehen werden, um Arbeit und Leistung mit Lust und Freude anzugehen.

Wenn jedoch eine Belastungsgrenze überschritten wird, gerät man zunehmend in die Überforderung und der Hilflosigkeit, diesem Gefühl ausgeliefert zu sein. Eine Leistungssteigerung ist nicht mehr möglich, Gereiztheit, schlechte Laune und viele krankmachende Symptome sind die Folge.

Dabei ist Stress weitgehendst hausgemacht, da maßgebend für Stress die innere Bewertung der jeweiligen Situation ist. Was für den einen als Stress empfunden wird, muss für den anderen noch lange kein Stress bedeuten.

Erschreckend ist festzustellen, dass immer mehr Kinder und Jugendlichen unter Stresssymptomen leiden.

 

Steigen Sie aus diesem Stress-Hamsterrad aus!

In meiner Arbeit schaue ich nach der Ursache mit ihren Auswirkungen auf allen drei Ebenen – seelisch, mental und körperlich. Mit effizienten, gezielten und auf das jeweilige Bedürfnis abgestimmten Lösungsansätzen kann so Stress abgebaut werden und man kann aus diesem Hamsterrad  aussteigen.

Den Umfang des Coachings bestimmt Ihre persönliche Situation und wird nach einem kostenfreien Vorgespräch festgelegt.
Das Bestreben meiner Arbeit ist es jedoch, mit gezielten Methoden eine rasche Verbesserung bei meinen Klienten zu erreichen.
(für Jugendliche und Erwachsene)

Bereits durch gezielte Stressprävention mit meinen Seminaren und Workshops können Sie Stress entgegenwirken.
Die Seminare und Workshops sind so konzipiert, dass Sie in einem theoretischen Teil Wichtiges zum Thema Stress erfahren. Schwerpunkt der Seminare ist dann der praktische Teil, in dem Sie Ihre eigene Situation reflektieren, um dann Lösungsmöglichkeiten zu erhalten, die Sie in Ihr tägliches Leben übernehmen können.

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